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Eine Station 8 Beatmungsgeräte

Das Maria Hilf Krankenhaus ist für den Ernstfall gerüstet. Eine Station wurde für Corona-Fälle reserviert und die Beatmungskapazitäten erhöht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vorbereitung auf den Ernstfall: Das Krankenhaus Maria Hilf hat die Station 1 für Corona-Fälle reserviert.
  • Beatmungsplätze erhöht: Die Kapazität der Beatmungsplätze wurde auf acht erhöht.
  • Realistische Proben: Das Personal konnte Abläufe und Sicherheitsmaßnahmen anhand von drei Verdachtsfällen üben, die sich nicht bestätigten.
  • Engpässe bei Schutzausrüstung: Es besteht ein Bedarf an Schutzmasken und Beatmungsgeräten, da diese schwer zu bekommen sind.
  • Dank an Unterstützer: Geschäftsführer Klaus Wohlmeiner bedankt sich bei lokalen Unterstützern für ihre Spenden.

WARSTEIN – „Noch haben wir keinen!“ Trotz dieser guten Nachricht bereitet sich das Krankenhaus Maria Hilf auf einen möglichen Anstieg von Corona-Fällen vor. „Wir bereiten uns auf alles vor!“, erklärt Geschäftsführer Klaus Wohlmeiner. Die Station 1 wurde bereits für Corona-Patienten reserviert, und bei Bedarf kann eine zweite Station ebenfalls genutzt werden.

Erhöhte Kapazitäten und realistische Proben

Die Intensivstation verfügt über fünf Beatmungsplätze, die auf sechs aufgestockt werden können. Zusätzlich stehen zwei weitere im Aufwachraum zur Verfügung, wodurch das Krankenhaus insgesamt acht Beatmungsplätze vorhält. Man hofft auf weitere Zuteilungen von Beatmungsgeräten, die derzeit schwer zu bekommen sind.

Das Personal konnte die Abläufe und Sicherheitsmaßnahmen bereits realistisch erproben. Drei Patienten, die als „Verdachtsfälle“ eingestuft wurden, ließen sich testen. Obwohl sich die Infektion in keinem Fall bestätigte, konnte das Team wertvolle Erfahrungen sammeln.

Unterstützung von der Bevölkerung

Der Krankenhausbetrieb läuft momentan im „eingeschränkten Normalbetrieb“. Geplante, nicht sofort notwendige Operationen werden verschoben. Aus wirtschaftlicher Sicht sei dies nicht ideal, stehe aber nicht im Vordergrund.

Mit großer Freude registriert das Krankenhaus die Unterstützung aus der Öffentlichkeit. Geschäftsführer Klaus Wohlmeiner bedankte sich persönlich bei Imbissbetreiber Basel Kahil, der dem Personal kostenlose Mahlzeiten spendiert. Auch die private Schutzmaskeninitiative von Schneider Hajar fand lobende Worte.

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