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290 000 Euro für mehr Sicherheit in Warstein

Die erweiterte Rettungswache am Maria Hilf Krankenhaus Warstein sichert die medizinische Versorgung. Erfahren Sie mehr über die 290.000 Euro Investition und die Räumlichkeiten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Investition: 290.000 Euro wurden in die Modernisierung der Rettungswache investiert.
  • Erweiterung: Die Fläche wurde von 125 m² auf 229 m² vergrößert, inklusive einer vierten Fahrzeughalle.
  • Verbesserte Effizienz: Die neuen Räume auf einer Ebene ermöglichen schnellere Abläufe und eine höhere Einsatzbereitschaft.
  • Zusätzliches Personal: Die Kapazität wurde für 32 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erweitert, um den steigenden Einsatzzahlen gerecht zu werden.
  • Neues MVZ: Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) zieht in die alten Räumlichkeiten der Rettungswache um.
  • Warstein – Mehr Platz, modernere Ausstattung und verbesserte Abläufe: Die Rettungswache am Maria Hilf Krankenhaus Warstein wurde umfassend erneuert und erweitert. In die Maßnahme wurden insgesamt 290.000 Euro investiert.

    Steigende Einsatzzahlen machten den Umbau notwendig

    Bereits 2013 zeigten zwei Rettungsdienstgutachten, dass die steigenden Einsatzzahlen eine Aufstockung des Personals und der Fahrzeuge erforderten. Die bestehenden Räumlichkeiten wurden dadurch zu klein. Nach jahrelanger Planung begann der Bau im Jahr 2016 und konnte im Mai 2017 erfolgreich abgeschlossen werden.

    Kreisdirektor Dirk Lönnecke freute sich über die termingerechte und kostengenaue Fertigstellung und dankte allen Beteiligten. Die Finanzierung der 290.000 Euro übernimmt der Kreis, der im Gegenzug ein unbefristetes Nutzungsrecht erhält. Das Krankenhaus verzichtet dabei auf Mieteinnahmen.

    „Die Einsatzzahlen sind in den vergangenen Jahren durchschnittlich jeweils um fünf Prozent gestiegen. Daher war es notwendig, zusätzlich tagsüber einen einsatzbereiten Rettungswagen am Standort Warstein zu stationieren", erklärte Lönnecke. Mittlerweile sind 32 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort tätig.

    Bürgermeister Dr. Thomas Schöne lobte die Zusammenarbeit mit dem Kreis Soest. Die Modernisierung verbinde "das gute Alte mit dem notwendigen Neuen" und gebe den Menschen in der Stadt "das Gefühl, besser versorgt zu sein". Er wünschte abschließend, dass die neue Wache "hoffentlich nicht stark frequentiert werden muss, aber bei Notwendigkeit nun umso besser abrufbar ist".

    Mehr Platz für das Team und das MVZ

    Pflegedienstleiter Klaus Wohlmeiner hob die neuen Möglichkeiten hervor. Die Fläche der Rettungswache wurde von 125 Quadratmetern auf 229 Quadratmeter fast verdoppelt. Es entstand eine vierte, 45 Quadratmeter große Fahrzeughalle sowie zusätzliche Lagerräume.

    Durch den Umbau wurde auch im Maria Hilf Krankenhaus Platz geschaffen. Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) wird zukünftig in die alten Räumlichkeiten der Rettungswache ziehen.

    Effizientere Abläufe durch barrierefreie Gestaltung

    Bei einem anschließenden Rundgang führte Teamleiter Sven Eichweber durch die neuen Räumlichkeiten. Neben der zusätzlichen Halle für den Rettungswagen gibt es nun:

    • einen Aufenthaltsbereich mit Küche
    • ein Mitarbeiterbüro
    • ein Teamleiterbüro
    • vier Schlafräume
    • umfangreiche Sanitäranlagen

    „Insgesamt bietet die erneuerte Wache viel mehr Platz und dadurch, dass alles auf einer Ebene liegt, können wir viel Zeit sparen und die Effektivität des Standorts erhöhen", erklärte Eichweber.

    Die Einweihung fand bei kalten Getränken und einem kleinen Imbiss ihren Ausklang.

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