Inhaltsübersicht

Warsteiner kämpfen gegen den Schmerz

Chronische Schmerzen? Das Krankenhaus Maria Hilf Warstein bietet eine spezialisierte multimodale Schmerztherapie zur Behandlung von Patienten mit langanhaltenden Schmerzzuständen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Spezialisiertes Angebot: Das Krankenhaus Maria Hilf Warstein verfügt über eine eigene Abteilung für Schmerztherapie zur Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen.
  • Multimodaler Ansatz: Die Behandlung kombiniert verschiedene Therapieformen wie Physio-, Ergo-, Kunst- und Psychotherapie sowie Medikamentenschulung unter der Leitung von Fachärzten.
  • Stationäre Behandlung: Patienten werden in kleinen Gruppen für eine intensive 15-tägige stationäre Therapie aufgenommen, um den Teufelskreis des Schmerzes zu durchbrechen.
  • Zentrale Anlaufstelle: Die Abteilung dient als Knotenpunkt, der auch ambulante Fälle betreut und Patienten anderer Stationen des Hauses mitbehandelt.
  • Kooperationen: Das Krankenhaus arbeitet eng mit externen Partnern wie der LWL-Klinik zusammen, um ein umfassendes Behandlungsangebot zu gewährleisten.

WARSTEIN. – Anhaltende Rückenschmerzen oder andere Beschwerden, die einfach nicht verschwinden wollen – viele Menschen leiden unter chronischen Schmerzen. Im Krankenhaus Maria Hilf hat man sich dieser Herausforderung angenommen und bietet eine spezialisierte Schmerztherapie an, um Betroffenen zu helfen.

Ein Knotenpunkt in der Schmerzbehandlung

Die Station 5 des Krankenhauses ist das Zentrum der Schmerztherapie. „Wir sehen uns als Knotenpunkt“, erklärt Pflegedienstleiter Klaus Wohlmeiner. Hier wird ein umfassendes Konzept verfolgt, das weit über die reine Behandlung von Symptomen hinausgeht. Das Angebot richtet sich an:

  • Patienten, die für eine 15-tägige stationäre Therapie in kleinen Gruppen aufgenommen werden.
  • Patienten, die ambulant behandelt werden können.
  • Patienten anderer Stationen, die zusätzlich von der Schmerztherapie profitieren.

Chronische Schmerzen entwickeln sich oft zu einer eigenständigen Krankheit und belasten die Psyche stark. „Es entsteht ein Teufelskreis, aus dem man alleine nicht mehr herauskommt“, weiß Schwester Anke Klare. „Daher ist es entscheidend, frühzeitig zu agieren.“

Multimodaler Ansatz für nachhaltigen Erfolg

Im Krankenhaus Maria Hilf wird ein „multimodaler“ Ansatz verfolgt. Das bedeutet, dass verschiedene Fachbereiche eng zusammenarbeiten, um den Schmerz aus unterschiedlichen Perspektiven zu behandeln. Unter der Leitung von Thomas Schumacher, Chefarzt der Anästhesie, umfasst das Programm:

  • Kunst- und Ergotherapie
  • Physiotherapie
  • Psychotherapie und Medikamentenschulung
  • Betreuung durch speziell ausgebildete Fachärzte (Pain Nurses)

Dabei kooperiert das Krankenhaus auch mit der LWL-Klinik, um bestimmte Angebote zu ergänzen. Die Gruppendynamik spielt eine wichtige Rolle: Der Austausch mit Mitpatienten, gemeinsame Mahlzeiten und Abende fördern den Heilungsprozess.

Etabliertes Angebot mit politischer Unterstützung

Das Angebot der Schmerztherapie wurde am 1. Juli 2013 ins Leben gerufen, nachdem das entsprechende Angebot im Krankenhaus Bad Fredeburg wegfiel. Seither hat es sich fest in der Region etabliert.

Anlässlich des bundesweiten „Aktionstags gegen den Schmerz“ informierte sich auch der Landtagsabgeordnete Jörg Blöming (CDU) über die Einrichtung. Er lobte das Engagement und betonte die Wichtigkeit der wohnortnahen Versorgung: „Nähe ist entscheidend.“

Über den Autor

Teile diesen Artikel

Andere Artikel zum Thema Neuigkeiten

290 000 Euro für mehr Sicherheit in Warstein
Neuigkeiten
20 August 2025

290 000 Euro für mehr Sicherheit in Warstein

Kardiologe jetzt auch im MVZ
Neuigkeiten
20 August 2025

Kardiologe jetzt auch im MVZ

Neuer Aufwachraum im Krankenhaus Maria Hilf fertiggestellt
Neuigkeiten
20 August 2025

Neuer Aufwachraum im Krankenhaus Maria Hilf fertiggestellt

Haben Sie Fragen oder benötigen Sie eine Beratung?

Wissen ist der erste Schritt zur Besserung. Der nächste ist das persönliche Gespräch. Unser Team ist für Sie da.