Palliativarbeitskreis Warstein
Der Palliativarbeitskreis Warstein informiert über die Versorgung unheilbar kranker Menschen. Thomas Schumacher erläuterte medizinische Themen und die Vernetzung der Anbieter.

Das Wichtigste in Kürze
WARSTEIN – In der Region Warstein wird die Versorgung von Patienten mit unheilbaren Erkrankungen durch einen starken Verbund sichergestellt. Der Palliativarbeitskreis Warstein vernetzt den Hospizkreis der Caritas, das Palliativnetz der Kreise Soest-HSK und die Palliativabteilung des Krankenhauses Maria Hilf.
Austausch zur medizinischen Versorgung
Bei einem kürzlichen Treffen im Krankenhaus Maria Hilf informierte Thomas Schumacher, Chefarzt der Anästhesie, über wichtige Aspekte der medizinischen Versorgung in der Palliativarbeit. Dabei ging es unter anderem um die Medikation bei Übelkeit und Erbrechen, Medikamentenwirkungen und die Wundversorgung.
Ein weiteres zentrales Thema war die Bekanntheit des Palliativnetzwerks. Die Teilnehmer diskutierten darüber, ob die Menschen in Warstein und Umgebung das gesamte Angebot kennen und wie Angehörige am besten betreut und beraten werden können.
Das Palliativnetzwerk: Ein Anker für Patienten und Angehörige
Das Palliativnetzwerk wird aktiv, sobald der Hausarzt einen Patienten in das Netzwerk einschreibt. Palliativkoordinatoren übernehmen dann gemeinsam mit dem Hausarzt die weitere Versorgung. Bei plötzlich auftretenden schwierigen Pflegesituationen oder einer Überlastung der pflegenden Angehörigen steht zusätzlich das spezialisierte Palliativteam des Krankenhauses Maria Hilf zur Verfügung.
So erreichen Sie das Netzwerk:
- Hospizkreis der Caritas Warstein: Bereitschaftstelefon: 0170 9440319 oder www.hospizkreis-warstein.de
- Palliativnetzwerk der Kreise Soest-Hochsauerland: 02921-94356-00 oder www.palliativnetz-soest-hsk.de
- Palliativteam im Krankenhaus Maria Hilf: 02902-891 171 oder www.krankenhaus-warstein.de
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