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Vom Knochenjob zu den Eingeweiden

Oberarzt Wolfgang Kasper deckt ein breites chirurgisches Spektrum ab, von Knochenbrüchen bis zur Viszeralchirurgie. Er betont die Wichtigkeit der Patientenaufklärung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Breites Spektrum: Oberarzt Wolfgang Kasper ist sowohl auf Unfallchirurgie als auch auf die operative Behandlung der Eingeweide spezialisiert.
  • Alte Schule: Er profitierte von einer Ausbildung, die noch ein breites chirurgisches Spektrum abdeckte.
  • Teamarbeit: Er arbeitet eng mit den Kollegen im MVZ zusammen.
  • Patientenaufklärung: Kasper legt großen Wert darauf, Patienten und Angehörige umfassend zu informieren, was die Patientenzufriedenheit erhöht.
  • Vielfalt als Reiz: Die Kombination aus handwerklicher Arbeit an Knochen und Viszeralchirurgie macht für ihn den Reiz seines Berufes aus.

WARSTEIN – Das Krankenhaus Maria Hilf hat seinen Hubschrauberlandeplatz erneuert und damit seinen Status als Notfallstandort langfristig gesichert. Nach sechs Wochen Bauzeit wurde der neue Platz, der nun dreimal so groß ist wie sein Vorgänger, gestern offiziell eingeweiht. Für die Baumaßnahme wurden insgesamt 92.000 Euro investiert.

Frühzeitige Reaktion auf neue Regularien

Grund für den Neubau waren neue gesetzliche Vorgaben, die deutschlandweit bis zum 31. Juli umgesetzt werden mussten. Gunnar Stammen, Geschäftsführer des Krankenhauses, betont, dass man sich frühzeitig um die Umsetzung gekümmert habe. „Wir haben uns glücklicherweise schon rechtzeitig darum gekümmert und schon im Februar mit einem Gutachter den Platz angeschaut“, so Stammen.

Durch die frühe Planung und die gute Zusammenarbeit mit der Baufirma konnte das Vorhaben fristgerecht abgeschlossen werden. Zu den neuen Vorgaben gehören unter anderem die Größe des Platzes, die Beleuchtung und die Einflugstrecke.

Ein Muss für die Notfallversorgung

Die Wichtigkeit des Landeplatzes unterstreicht Wolfgang Kasper, leitender Arzt der Unfallchirurgie. Er erinnert sich, dass bei der Zertifizierung zum Traumazentrum das Erste, was der Gutachter sehen wollte, der Hubschrauberlandeplatz war.

Geschäftsführer Stammen begrüßt die strengeren Qualitätsstandards: „Das war die richtige Entscheidung. Es ging dabei nicht darum, die Krankenhausbetreiber zu ärgern. Es ist schön, dass sich die Verbände Gedanken machen.“

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