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Wenn Wunden nicht mehr heilen

Das Wundmanagement-Team im Maria Hilf Krankenhaus Warstein hat eine spezielle Zusatzqualifikation. Sie behandeln chronische Wunden, die nicht mehr heilen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Spezialgebiet: Ein Wundmanagement-Team mit Zusatzqualifikation kümmert sich um chronische Wunden.
  • Vielfältige Ursachen: Chronische Wunden können durch Druckgeschwüre, Verbrennungen oder Erkrankungen wie Diabetes entstehen.
  • Maßgeschneiderte Therapie: Für jede Wunde wird ein individueller Behandlungsplan erstellt.
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Bei Bedarf wird das Wundmanagement von der Chirurgie unterstützt.
  • Hohe Patientenzahl: Der Großteil der Patienten ist über 65 Jahre alt, da chronische Wunden oft ein altersbedingtes Problem sind.
  • WARSTEIN – Im Krankenhaus Maria Hilf Warstein gibt es ein spezialisiertes Wundmanagement-Team, das sich um Wunden kümmert, die über Wochen oder Monate nicht abheilen. Petra Krewitt, die seit 1987 im Haus arbeitet, gehört zu diesem Team. Ihre Aufgabe ist es, Therapievorschläge für chronische Wunden zu erstellen.

    Das Wissen hinter der Wundheilung

    Während die „normalen Schwestern“ für die Erstversorgung von Wunden ausgebildet sind, erfordert die Behandlung chronischer Wunden eine spezielle Zusatzqualifikation, wie sie Petra Krewitt und ihre vier Kollegen besitzen. Die Wundmanager müssen sich regelmäßig weiterbilden und alle fünf Jahre neu qualifizieren.

    Chronische Wunden können verschiedene Ursachen haben, darunter:

    • Druckgeschwüre bei bettlägerigen Patienten.
    • Verbrennungen.
    • Entzündungen durch Wassereinlagerungen.
    • Komplikationen bei Diabetes-Patienten an den Füßen.

    Das Team um Krewitt arbeitet in einem Balanceakt, um für jede Wunde den passenden Verband zu finden – denn die Wunde darf weder zu nass noch zu trocken sein.

    Zeitintensive Arbeit und interdisziplinäre Zusammenarbeit

    Für die Behandlung eines Patienten mit einer chronischen Wunde plant Petra Krewitt mindestens eine Stunde ein. Sie macht sich mit der Krankheitsgeschichte vertraut, reinigt die Wunde, dokumentiert den Verlauf und erstellt einen Behandlungsplan. Bei Bedarf, etwa wenn ein Belag auf der Wunde mechanisch entfernt werden muss, zieht sie die Chirurgie hinzu. „Dann kommt die Chirurgie ins Spiel. Mit einer Kürette, das ist eine Art scharfer Löffel“, erklärt Krewitt.

    Der Großteil der Patienten ist über 65 Jahre alt, was chronische Wunden zu einem altersbedingten Problem macht. Trotz der emotionalen Herausforderungen schätzt Petra Krewitt die Arbeit. Das Wundmanagement-Team begleitet die Patienten, bis sie zur weiteren Nachsorge an den Hausarzt oder an das Team der Chirurgen im MVZ Warstein übergeben werden.

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