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Werben um Ärzte-Nachwuchs

Das Krankenhaus Maria Hilf Warstein und die Kreis-Wirtschaftsförderung werben gemeinsam um Ärzte-Nachwuchs. Medizinstudenten loben die praxisnahe Ausbildung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Gemeinsames Engagement: Die Kreis-Wirtschaftsförderung und das Maria Hilf Krankenhaus werben um Medizinstudenten.
  • Lob für Kreativität: Bürgermeister Schöne betont die kreativen Ansätze zur Sicherung der ärztlichen Versorgung in Warstein.
  • Hohe Qualität: Ärztlicher Leiter Dr. Cramer unterstreicht die hohe medizinische Qualität des Krankenhauses.
  • Praxisnahe Ausbildung: Medizinstudentinnen loben das „Famulatorprogramm“ als wichtigen Ausgleich zur theoretischen Uni-Ausbildung.
  • Erfolgreiches Projekt: Das Projekt „wfg.amPULS“ hat bereits zur Niederlassung von acht Hausärzten im Kreis Soest geführt.

WARSTEIN – Die ärztliche Versorgung auf dem Land ist ein bundesweites Thema. Das Krankenhaus Maria Hilf und die Wirtschaftsförderung des Kreises Soest (wfg) ziehen an einem Strang, um junge Mediziner für die Region zu begeistern. Kürzlich waren Medizinstudentinnen zu einem Workshop im Krankenhaus eingeladen, um sich mit dem Ärztekammerpräsidenten, der Krankenhausspitze und Bürgermeister Dr. Thomas Schöne auszutauschen.

Kreative Ansätze für ländliche Regionen

Bürgermeister Dr. Schöne betonte die Bedeutung der ärztlichen Versorgung für die regionale Infrastruktur. Er räumte ein, dass Warstein eine Kleinstadt sei, betonte aber die Vorzüge. „Wenn man zwar die Nachteile spürt, sollte man auch die Vorteile sehen“, so Schöne.

Er verwies auf die „sehr kreativen“ Ansätze in Warstein, wie zum Beispiel die zeitgemäßen Anstellungsstrukturen beim angeschlossenen Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ).

Praxis schlägt Theorie

Dr. Rolf Cramer, Ärztlicher Leiter des Maria Hilf, hob die medizinische Qualität des Hauses hervor. „Wir stehen hier in keinster Weise hinten an, wir machen extrem viele Sachen“, so Cramer.

Die Medizinstudentinnen, die an dem von der wfg initiierten „Famulatorprogramm“ teilnehmen, zeigten sich beeindruckt. Eine Studentin lobte: „Man kümmert sich um uns.“ Sie hob hervor, dass die praxisnahe Ausbildung in Warstein eine wichtige Ergänzung zur oft theorie-lastigen Uni-Ausbildung darstellt. Lob gab es auch für die Kreis-Wirtschaftsförderung, die das Problem des Ärztemangels verstanden habe und mit Projekten wie „wfg.amPULS“ die Niederlassung von Hausärzten unterstützt.

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