Geschäftsführer verlässt Krankenhaus Warstein zum Jahresende
Gunnar Stammen verlässt das Krankenhaus Maria Hilf zum Jahresende. Die Leitung übernimmt eine Doppelspitze mit Klaus Wohlmeiner und Anita Daschner.

Das Wichtigste in Kürze
Geschäftsführung verlässt Krankenhaus Warstein zum Jahresende
Das Krankenhaus Maria Hilf Warstein gibt einen Wechsel in der Führungsebene bekannt: Geschäftsführer Gunnar Stammen verlässt das Haus zum Jahresende auf eigenen Wunsch. In einer Pressemitteilung erklärt die Klinik, der Erwitter scheide „aus persönlichen Gründen“ aus.
Seine Nachfolge tritt eine Doppelspitze an: Klaus Wohlmeiner und Anita Daschner übernehmen die Leitung der Klinik mit 177 Betten sowie der angeschlossenen Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Warstein und Anröchte.
Nachfolge aus eigenen Reihen und mit externer Expertise
Die neue Doppelspitze vereint Kontinuität und frische Perspektiven. Klaus Wohlmeiner ist als langjähriger Pflegedienstleiter und Prokurist „bestens mit den Strukturen und Abläufen vertraut“. Anita Daschner bringt als erfahrene Kraft von außen ihre Expertise ein und ist „seit vielen Jahren in verantwortlichen Positionen im Gesundheitswesen aktiv“.
Armin P. Wurth, geschäftsführender Gesellschafter der Deutschen Klinik-Union (DKU), dem Träger des Krankenhauses, dankte Gunnar Stammen für seine Arbeit: „Wir respektieren natürlich den Wunsch von Herrn Dr. Stammen, sich beruflich zu verändern und danken ihm für die hervorragende Arbeit und sein hohes persönliches Engagement.“
Erfolgreiche Projekte und solide Basis
In seiner dreijährigen Amtszeit hat Gunnar Stammen zahlreiche Projekte vorangetrieben. Dazu gehören unter anderem der Bau eines neuen Aufwachraums im OP-Trakt und die Errichtung eines Schockraums. Die DKU sichert zu, dass die gemeinsam erarbeiteten Konzepte konsequent fortgeführt werden.
Anfang 2018 hatte das schwedische Unternehmen Altor Equity Partners die Mehrheit am Krankenhaus Maria Hilf übernommen, um weiteren Spielraum für Investitionen zu schaffen. Das Management blieb dabei in den Händen der DKU, die das Haus seit 2010 auf eine solide finanzielle Basis gestellt hatte.
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