Krankenhaus und Ärzte geben Tipps bei Corona-Verdachtsfällen
Krankenhaus Maria Hilf und Hausärzte aus Warstein, Rüthen und Anröchte geben Tipps zum Umgang mit Corona-Verdachtsfällen. So sollen Ressourcen geschont werden.

Das Wichtigste in Kürze
WARSTEIN – Vertreter der Hausärzte aus Warstein, Rüthen und Anröchte haben sich mit den Verantwortlichen des Krankenhauses Maria Hilf getroffen, um eine gemeinsame Strategie für die Corona-Virus-Problematik zu entwickeln. Das Ziel ist es, durch enge Kooperation die bestmögliche Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten und wichtige Ressourcen zu schützen.
Richtiges Vorgehen bei Corona-Verdacht
In einer gemeinsamen Presseerklärung unter dem Titel „Hausärzte und Krankenhaus ziehen an einem Strang" informieren die Partner die Bevölkerung über das Vorgehen bei Verdacht auf eine Corona-Infektion.
Ein Verdachtsfall liegt vor, wenn folgende Kriterien zutreffen:
- Erkältungssymptome (z.B. Fieber, Husten, Schnupfen, Atemnot)
- und ein Aufenthalt innerhalb der letzten 14 Tage in einem der definierten Risikogebiete (damals China, Iran, Norditalien, Südkorea, Kreis Heinsberg)
- oder Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall.
Telefonisch zuerst: Schutz für alle Beteiligten
Die Ärzte und das Krankenhaus appellieren dringend an die Bürger, bei Verdachtsfällen den persönlichen Erstkontakt in der Praxis oder im Krankenhaus zu vermeiden.
- Bei Zutreffen der Kriterien soll ausschließlich telefonisch Kontakt zum Hausarzt aufgenommen und zu Hause geblieben werden.
- Am Wochenende ist die örtliche Notdienstpraxis unter der Telefonnummer 02902/891-170 zu kontaktieren.
Diese Vorgehensweise dient nicht nur dem Schutz der Patienten, sondern vor allem auch dem Schutz der Ärzte, Arzthelferinnen und Pflegekräfte, die die Versorgung aufrechterhalten.
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