Maria Hilf im Normalbetrieb
Das Maria Hilf Krankenhaus in Warstein läuft im Normalbetrieb. Besuche sind nur in Ausnahmefällen möglich. Notdienste werden umstrukturiert, um die Bevölkerung zu schützen.

Das Wichtigste in Kürze
WARSTEIN – Um die Ausbreitung des Coronavirus zu reduzieren, hat das Krankenhaus Maria Hilf seit dem 16. März seine Besuchsregeln angepasst. Die Cafeteria bleibt geschlossen, und Besuche sind nur in Absprache mit den Ärzten möglich. „Die Menschen gehen damit gut um und haben Verständnis“, so Geschäftsführer Klaus Wohlmeiner.
Normalbetrieb trotz Einschränkungen
Klaus Wohlmeiner betont, dass der Krankenhausbetrieb wie gewohnt weiterläuft, wenn auch mit einigen Einschränkungen. Nicht unbedingt sofort notwendige Eingriffe werden verschoben, um Kapazitäten für mögliche Corona-Fälle zu schaffen.
Die Kassenärztliche Vereinigung (KVWL) hat als Reaktion auf die Pandemie den Notfalldienst im Kreis Soest umstrukturiert: Die Notfalldienstpraxis Soest wird in ein Corona-Behandlungszentrum umgewandelt. Patienten mit anderen Diagnosen werden an andere Notfalldienstpraxen, wie die im Maria Hilf, verwiesen. Der kinderärztliche Notfalldienst wird dezentral organisiert.
Abstrichzentrum und Nachbarschaftshilfe
Das Abstrichzentrum an der ehemaligen Gutenbergschule in Warstein bleibt geöffnet. Dort wurden bereits 126 Proben genommen.
Um die Organisation der Testtermine zu unterstützen, wurde die Nachbarschaftshilfe-Initiative „Warstein solidarisch“ ins Leben gerufen. Helfer, die den Telefondienst übernehmen, werden dringend gesucht.
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