Maria Hilf steht nach jetzigen Erkenntnissen nicht in Frage
NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann besuchte das Krankenhaus Maria Hilf. Er betonte, dass der Standort Warstein nicht in Frage steht und lobte die Arbeit des Hauses.

Das Wichtigste in Kürze
WARSTEIN – Hohe Anerkennung für das Krankenhaus Maria Hilf: Bei seinem Besuch überbrachte der NRW-Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann, eine wichtige Botschaft. „Dieser Standort steht nach den jetzigen Erkenntnissen des Ministeriums nicht in Frage.“
Der Minister hatte sich bei seinem Besuch, zu dem er vom CDU-Stadtverband eingeladen wurde, die Ausführungen der Krankenhaus-Verantwortlichen angehört. Dabei nickte er immer wieder anerkennend, als er von der Kooperation mit dem Clemenshospital Münster und der Nutzung der Telemedizin hörte.
Lösungsansätze für den Ärztemangel
Ein weiteres Thema war der Mangel an Landärzten. Laumann betonte, dass er die Einführung einer Landarztquote für das Medizinstudium als wichtigen Ansatz zur Lösung des Problems sieht. Studierende, die sich verpflichten, sich nach dem Studium in ländlichen Gebieten niederzulassen, sollen dabei vom Numerus Clausus ausgenommen werden.
Auch zum Thema Pflegenotstand äußerte sich der Minister. Er erklärte, dass in NRW jährlich 4000 neue Pflegekräfte benötigt werden, die er jedoch nicht beschaffen könne. Daher seien zukünftig auch Familien, Freunde und Vereine stärker gefordert, sich um die Pflegebedürftigen zu kümmern. „Die Vereinswelt muss sich um Altersheime kümmern“, so Laumann.
Der Besuch endete mit einem Rundgang, bei dem sich der Minister den Schockraum und den neuen Hubschrauberlandeplatz zeigen ließ. Zuvor trug sich Laumann im Rathaus in das Goldene Buch der Stadt Warstein ein.
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