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Mehr Zuhören und mehr Menschlichkeit

Manuela Plentz, Arztassistentin im Maria Hilf Krankenhaus, spricht über ihre Arbeit. Sie schätzt die Patientennähe, das Zuhören und die Menschlichkeit in der Kleinstadtklinik.

Das Wichtigste in Kürze

  • Traumberuf in der Heimat: Manuela Plentz, die ursprünglich Ärztin in Krisengebieten werden wollte, arbeitet heute als Arztassistentin in Warstein.
  • Wissensverwirklichung: Durch ihre Weiterbildung kann sie ihr Wissen auf höherem medizinischen Niveau einbringen.
  • Positive Arbeitsatmosphäre: Sie schätzt die Menschlichkeit und den engen Kontakt zu Kollegen und Patienten.
  • Luxus Zuhören: Plentz empfindet es als einen „Luxus“, sich die Zeit nehmen zu können, um Patienten zuzuhören.
  • Teamwork auf Augenhöhe: Die Hierarchien in der Klinik sind flach; sie arbeitet auf Augenhöhe mit den Ärzten zusammen.

WARSTEIN – Ihr Kindheitstraum war es, als Ärztin in Krisengebieten zu helfen. Heute geht Manuela Plentz die Gänge im Krankenhaus Maria Hilf in Warstein entlang – und ist zufrieden. Seit November 2016 ist die 40-jährige Arztassistentin hier angestellt und hat das Gefühl, ihr umfangreiches Wissen sinnvoll einsetzen zu können.

Die Nähe zum Menschen in der Kleinstadtklinik

Manuela Plentz ist überzeugt, dass die Größe des Krankenhauses Maria Hilf einen entscheidenden Vorteil bietet. Im Gegensatz zu großen Kliniken herrscht hier eine „andere Dimension“ der Menschlichkeit, sowohl im Umgang mit Kollegen als auch mit den Patienten. „Das Zuhören in meinem Job, das empfinde ich als besonders positiv“, so Plentz.

Sie erzählt von einem Patienten, dem sie erst einmal nur zuhören musste. „Dass man sich dafür die Zeit nehmen kann, das ist Luxus und finde ich nur gut und richtig.“ Für Plentz bedeutet das nicht, emotional mit in die Geschichten hineingezogen zu werden, aber die menschliche Nähe macht ihren Beruf besonders liebenswert.

Teamwork auf Augenhöhe

Als Arztassistentin fungiert Manuela Plentz als wichtiges Bindeglied zwischen Pflege und Patient. Ihre Aufgaben sind vielfältig und reichen vom Blutabnehmen über Röntgenbesprechungen bis hin zu administrativen Tätigkeiten. Sie arbeitet eng mit den Ärzten zusammen, um Projekte zu organisieren und die Qualität des Hauses zu sichern.

Auch wenn die letztendliche Verantwortung bei den Ärzten liegt, empfindet Plentz die Hierarchien als sehr flach. Sie arbeitet auf Augenhöhe mit den Ärzten zusammen. „Man bringt seine jeweiligen Vorerfahrungen ein, und wenn ich beispielsweise länger im Dienst bin, als der praktizierende Arzt, denkt man da auch nicht drüber nach, wer gerade Arzt und wer Assistentin ist. Man arbeitet gemeinschaftlich“, betont sie.

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