Norovirus Infektionswelle im Krankenhaus Maria Hilf seit einer Woche ist es ruhig
Das Krankenhaus Maria Hilf Warstein hat eine Norovirus-Infektionswelle erfolgreich gemeistert. Dank schneller, konsequenter Maßnahmen ist die Lage wieder ruhig.

Das Wichtigste in Kürze
Warstein – Erst hatte der Norovirus das „Maria Hilf“ im Griff, dann hatte das Warsteiner Krankenhaus den Norovirus im Griff. In großer Runde verkündete der eigens gebildete Hygiene-Krisenstab Entwarnung. „Wir haben die Krise gut gemeistert und sind jetzt auch gewappnet, wenn wieder eine kommt“, so Geschäftsführerin Anita Daschner.
Schnelle Reaktion stoppt die Ausbreitung
Der Norovirus hatte Ende Januar auch das Krankenhaus Maria Hilf erfasst. Um eine Ausbreitung zu verhindern, wurde das Hygieneteam zu einem Krisenstab berufen, der in der heißen Phase täglich tagte. Amtsärztin Dr. Ute Gröblinghoff vom Kreisgesundheitsamt Soest lobte das Vorgehen: „In Warstein hat es ohne Wenn und Aber gut geklappt.“
Als vorsorgliche Maßnahme musste die Geburtshilfe/Gynäkologie für zehn Tage geschlossen werden. Chefarzt Dr. Frank Houben verwies darauf, dass der Norovirus für ältere Patienten sowie für Neugeborene und Kleinkinder besonders gefährlich ist.
Die verantwortliche Hygienefachkraft Bettina Pöppelbaum wies auf die hohe Ansteckungsgefahr des Virus hin. „Er ist ein extrem schlauer Virus. Er verändert seine genetische Struktur alle zwei Jahre“, erklärte sie.
Hervorragende Teamarbeit und Ausblick
Das Krisenteam um Pflegedirektor Klaus Wohlmeiner und den Ärztlichen Leiter Dr. Rolf Cramer stellte fest, dass die Infektionswelle einen erheblich höheren Pflegeaufwand verursacht hatte. Trotzdem blieb das Krankenhaus Maria Hilf stets voll funktionstüchtig.
Geschäftsführerin Anita Daschner sprach nach Abklingen der Welle dem „phänomenal motivierten Team“ ihre große Anerkennung aus. Die täglichen Briefings konnten eingestellt werden, da für Patienten und Besucher keine erhöhte Infektionsgefahr mehr bestand.
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