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Schneider verschenkt Schutzmasken

Hajar Mohamed näht aus Solidarität kostenlose Schutzmasken für Warstein und bietet medizinischem Personal Reparaturservice an.

Das Wichtigste in Kürze

  • Solidarische Geste: Der Modedesigner Hajar Mohamed näht kostenlos Schutzmasken für die Warsteiner Bevölkerung.
  • Kreative Lösung: Seine Masken haben eine Einlage für Servietten oder Vlies, was die Hygiene verbessert.
  • Unterstützung des medizinischen Personals: Er bietet kostenlose Reparaturen und Näharbeiten für medizinische Kittel und Liegen an.
  • Positive Resonanz: Die Aktion stößt auf große Begeisterung, auch wenn die Masken nicht zertifiziert sind.
  • Vorsichtsmaßnahmen: Ordnungsamt und Krankenhaus klären über die richtige Handhabung und die Haftung auf.
  • WARSTEIN – „Wir müssen immer zusammenhalten und uns solidarisch zeigen“, sagt Hajar Mohamed. Der 43-jährige Modedesigner aus Syrien hat eine besondere Idee, wie er in der Corona-Krise helfen kann: Er näht kostenlos Mundschutzmasken aus Stoffresten für die Warsteiner Bevölkerung.

    Solidarität mit Kreativität

    Die Resonanz auf seinen Facebook-Aufruf war riesig. Hajar Mohamed möchte mit seiner Aktion einfach „ein bisschen Menschlichkeit zeigen“. Um die Sicherheit zu erhöhen, hat er eine praktische Lösung gefunden: Seine Masken sind so gestaltet, dass man eine Serviette oder ein Vlies einlegen kann, das nach der Nutzung einfach entsorgt wird.

    Das Ordnungsamt Warstein hat die Aktion gelobt, aber auch darauf hingewiesen, dass die Masken nicht geprüft oder zertifiziert sind. Daher wird ein Begleitzettel erstellt, der über die hygienische Handhabung aufklärt und darauf hinweist, dass die Benutzung auf eigene Gefahr geschieht.

    Einsatz für das medizinische Personal

    Hajar Mohamed beschränkt sich nicht nur auf die Bevölkerung. Er bietet auch dem medizinischen Personal des Krankenhauses Maria Hilf und den Arztpraxen seine Hilfe an:

    • Er repariert kostenlos Kittel.
    • Er näht Schutzhüllen für Behandlungs- und Krankenliegen.

    „Das ist meine Art, den Menschen, die jetzt für die anderen da sind, danke zu sagen“, erklärt er. Geschäftsführer Klaus Wohlmeiner dankte ihm im Namen des Krankenhauses für dieses besondere Engagement.

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