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Unser Krankenhaus ist Teil unserer Identität

Bürgermeister Thomas Schöne verteidigt das Maria Hilf Krankenhaus gegen Schließungspläne. Er betont die Wichtigkeit der Klinik für die Region und die Identität der Bürger.

Das Wichtigste in Kürze

  • Klares Bekenntnis: Bürgermeister Thomas Schöne positioniert sich entschlossen gegen Schließungspläne für kleinere Kliniken.
  • Menschlichkeit im Fokus: Er kritisiert, dass bei solchen Vorschlägen der menschliche Faktor außer Acht gelassen wird.
  • Wichtiger Versorger: Das Krankenhaus Maria Hilf ist ein verlässlicher Partner für die Notfall- und Regelversorgung.
  • Starke Vernetzung: Die Klinik ist eng mit regionalen Partnern und Netzwerken wie dem Senioren-Netzwerk verbunden.
  • Teil der Identität: Schöne betont, dass das Krankenhaus ein wichtiger Teil der Identität der Bürger ist.

WARSTEIN – „Das Krankenhaus Maria Hilf in Warstein muss als Haus der Grund- und Regelversorgung erhalten bleiben“, stellt Bürgermeister Thomas Schöne klar. Er reagiert damit auf eine Untersuchung der Bertelsmann Stiftung, die eine Schließung von kleineren Kliniken anregt, und betont, dass er und die Bürger für den Erhalt des Hauses kämpfen werden.

Der Mensch im Mittelpunkt der Versorgung

Schöne kritisiert, dass bei den Vorschlägen der Stiftung der „wichtigste Faktor völlig außer Acht“ gelassen wird: der Mensch. Er gibt zu bedenken, dass ein Krankenhaus in der Nähe für die Genesung von Patienten unerlässlich ist, da tägliche Besuche von Angehörigen so einfacher möglich sind. Gerade im ländlichen Raum mit lückenhaftem Nahverkehr sei dies von großer Bedeutung.

Das Krankenhaus Maria Hilf beschäftigt fast 250 Mitarbeiter, verfügt über 163 stationäre Betten und ist ein wichtiger Partner für die Notfallversorgung im südlichen Kreis Soest und im nördlichen Sauerland.

Ein gut vernetztes Erfolgsmodell

In den vergangenen Jahren hat das Krankenhaus bereits wichtige Anpassungen vorgenommen. Dazu gehören:

  • Der Aufbau eines Senioren-Netzwerks mit über dreißig Kooperationspartnern.
  • Die Zertifizierung als Lokales Traumazentrum im Jahr 2018.
  • Die Einrichtung eines der ersten Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in NRW.

Schöne unterstreicht, dass das Krankenhaus als wesentlicher Faktor in die Versorgungslandschaft der Region eingebettet ist. Es sei eng mit der LWL-Klinik und den zahlreichen Senioreneinrichtungen vernetzt.

Der Bürgermeister verweist auf eine Äußerung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der ein Krankenhaus vor Ort als „ein Stück Heimat“ bezeichnete. Schöne geht noch einen Schritt weiter: „Ein Krankenhaus vor Ort ist ein Teil der Identität der Bürgerinnen und Bürger.“

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